Das freie Wort

Realitätsferne Ideen

Die Ideen des Kanzlers zum Staatsfonds und der Geldanlage für Kinder stellen sich bei näherer Betrachtung als wenig durchdacht heraus. Beispielsweise die hohe Geldentwertung bei mickrigen Bankzinsen, ein Sparbuch oder nur Online-Anlage, Verfügungsberechtigte bei Scheidung etc. Die Verwaltung eines Staatsfonds bedarf Finanzexperten, damit nicht wie einst bei deutschen Versorgungswerken und Banken die Fehlinvestitionen zu Kapitalverlusten führten. Auch Maßnahmen bezüglich des „Nein zum politischen Islam“ sind nicht definiert. Wie soll die Überwachung und das Sanktionieren funktionieren? Er will seiner Enkelin die Aufrechterhaltung des sozialen Friedens gewährleisten. Aber wie? Die unkontrollierte Aufnahme von angeblich Verfolgten aus fremden Kulturen, mehrheitlich moslemischen Glaubens, führt nun zu massiven gesellschaftlichen Veränderungen, da sich der Irrglaube, alle würden sich integrieren, nicht bewahrheitete. Dies verdeutlicht der Aufstand gegen das Kopftuchverbot. Die Regierung kündigt dem Verein Derad, der für die Deradikalisierung von in Österreich alimentierten potenziellen Terroristen, bisher 800, derzeit 200, zuständig war, da die Nähe zur Muslimbruderschaft vermutet wird, die antidemokratische Ziele verfolgt. Der Verein Derad wurde mit Tausenden Euro an Steuergelder finanziert. Es stellt sich mir, vermutlich auch anderen, die Frage, warum sich diese Menschen mit der fundamentalistischen Einstellung im Lande aufhalten dürfen und keine Rückführung in die Heimatländer erfolgt. Denn festgestellt wird, dass das fundamentalistische Gedankengut kaum eliminiert werden kann. Ein Delinquent etwa wird seit zehn Jahren begleitet, alles aus Steuergeldern. Einerseits wird die Bevölkerung laufend mit Belastungen und Einschränkungen konfrontiert, andererseits gehen Millionen an Institutionen, um den religiösen Fundamentalismus offiziell zu unterbinden aufgrund zahlreicher Studien, die die Zunahme des politischen Islam belegen. Wer sich mit der derzeitigen Situation an den Schulen und in Problemvierteln beschäftigt, hat Sorge um die Wahrung der inneren Sicherheit in unserem einst so friedlichen Land. Werden nun mit der Deradikalisierung unsere künftigen Beitragszahler in die Pensionskassen herangezogen? Übrigens, wie würde mit Österreichern in den islamischen Ländern verfahren, sollten sie christliches Gedankengut massiv unter die Bevölkerung bringen wollen?

Mag. Dr. Erne Hackl, per E-Mail

Erschienen am Fr, 4.9.2026

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