Jeder beklagt sich, dass die Spritpreisbremse sich als zu wenig erweist. Man kann an allem, was die Regierung macht, Kritik üben. Aber wie wäre es, wenn man einmal darüber nachdenkt, was man selbst dazu beitragen kann, dass man sich etwas erspart beim Treibstoff? Leider ist es aber immer so, dass dies nicht so gesehen wird von den Autofahrern, siehe zum Beispiel auf den Autobahnen A5, A1, A2 oder der Schnellstraße S1. Scheinbar leiden auf diesen Straßen alle an Verfolgungswahn, denn es werden Geschwindigkeiten gefahren, die weit über dem liegen, was gesetzlich erlaubt ist. Wenn ich nur 10 km/h unter der erlaubten Geschwindigkeit bleibe, erspare ich mir mehr als alle von der Regierung bereitgestellten Verbilligungen von Treibstoffen. Nein, ich erspare mir wesentlich mehr, denn der Verschleiß am Fahrzeug schlägt sich mit weit höheren Kosten nieder. Wäre gut, wenn auch die Autofahrerklubs ihre Mitglieder darüber aufklären, welche Kosten das verursacht, ganz abgesehen von Anzeigen und Strafmandaten.
Franz Neller, Kollnbrunn
Erschienen am Fr, 4.9.2026
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