Leserbriefschreiber Raidl beklagt völlig zu Recht, dass das Aufstellen von Verbotsschildern oft keine Wirkung zeigt. Aber nichts zu machen, wie gegen die Auto-Protzer in der Wiener Innenstadt, ist auch keine Alternative. Die toxische Welt der PS-Liebhaber ist männlich, bildungsfern und von Migranten geprägt. Mit der nächtlichen Präsentation der lautstarken Karossen scheinen die „City-Eindringlinge“ gegen quälende Minderwertigkeitskomplexe anzukämpfen. Kürzlich haben genervte Innenstadtbewohner die Tuchlauben blockiert, um ein Nachtfahrverbot zu initiieren. Reaktion: null! Das „Narrentreiben“ geht weiter. Kein Wunder, wenn Politikern Durchsetzungskraft abgesprochen wird.
Dr. Wolfgang Geppert, Wien
Erschienen am Sa, 15.8.2026
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