Auf dem internationalen Rasen herrschen bisweilen bekanntlich zumindest ebenso glatte Verhältnisse wie auf dem Kopf des FIFA-Präsidenten.Aber hat Infantino es nun tatsächlich übertrieben und rutscht darauf aus? Das könnte schon sein, denn immer mehr nationale und kontinentale Verbände lehnen sich mit Recht gegen den geplanten Einstieg „privater Investoren“, wer immer das auch sein soll (.), auf und drohen mit Boykott. Im Klubfußball sieht man bereits jetzt, besonders in Italien, Spanien etc., dass Vereine teils irre Summen für eher mittelmäßige Spieler aufbringen und man sich fragt, woher und vor allem von wem diese scheinbar ewig unversiegenden Geldquellen gespeist werden. Als Trumps amikaler Adjutant sorgt der 56-jährige Italo-Schweizer eben neuerdings wohl nicht nur im Weißen Haus für „italienische Verhältnisse“, denn dieses Vorhaben würde einem Missbrauch à la Mezzogiorno Tür und Tor öffnen: Dann hat auch Gianni – garantito – auf seinem Platz wohl bald finito.
Florian Stadler, Aschach/Donau
Erschienen am So, 2.8.2026
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