In Schule in New York
Schädlingsbekämpfer fand Leiche in Schornstein
Einen schrecklichen Fund hatte ein Schädlingsbekämpfer im Sommer in einer Schule in New York gemacht: Er hatte eine stark verweste Leiche in einem Schornstein entdeckt. Nun wurde diese als ein 29-jähriger Mann identifiziert, der als vermisst galt. Wie Matthew Collado in den Schornstein kam, ist bisher rätselhaft.
Der junge Mann galt wochenlang als vermisst. Er hatte laut Überwachungskameras am 9. Mai gegen 3 Uhr nachts sein Zuhause in New York verlassen, seither wurde er nicht mehr gesehen. Für den nächsten Tag, den US-amerikanischen Muttertag, hatte Collado ein Treffen mit seiner Mutter Sophia Wood vereinbart. Doch er meldete sich nicht, woraufhin die Mutter eine Nachricht schrieb und nachfragte. Sie erhielt keine Antwort und meldete ihren Sohn drei Tage später als vermisst.
Aus Tagen wurden Wochen, von Collado fehlte weiterhin jede Spur. Mehr als sieben Wochen später wurde schließlich seine Leiche entdeckt, wie unter anderem CBS News berichtete. Ein Schädlingsbekämpfer fand Collado tot in einem Schornstein in einer öffentlichen Schule. Er war gerufen worden, weil es nach Verwesung gerochen hatte. Wie die „Bild“ berichtete, habe der Mann zuerst einen Schuh von Collado gesehen und den Schornstein daraufhin näher unter die Lupe genommen. Dabei war er auf die menschlichen Überreste gestoßen. Er kontaktierte das Personal der Schule, die wiederum die Polizei alarmierte.
Hier sehen Sie Fotos von dem Verstorbenen:
Mutter: „Absoluter Albtraum“
Die Ermittlerinnen und Ermittler gehen davon aus, dass die Leiche bereits mehrere Wochen in dem Schornstein gelegen hatte. Der Tote konnte anhand von Zahnunterlagen von der Gerichtsmedizin als Matthew Collado identifiziert werden. Wie er überhaupt in den Schornstein gelangte und woran er starb, gibt der Polizei noch ein Rätsel auf. Die genaue Todesursache steht bisher nicht fest. Was zwischen den letzten Aufnahmen am 9. Mai und dem Fund der Leiche am 30. Juni geschah, ist ebenfalls ungeklärt.
„Es kommt mir wie ein absoluter Albtraum vor. Das wirkt alles so untypisch. Das wirkt alles so seltsam“, sagte Collados Mutter Sophia Wood. Die Familie hatte unter anderem mit einem Plakat und auf Social Media nach dem 29-Jährigen gesucht.

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