Dem ORF „fehlen“ ab 2027 rund 93 Millionen Euro. Diese sollen durch Gebührenerhöhungen eingebracht werden, heißt es. Da stellt sich die Frage, wie können fast 100 Millionen Euro einfach fehlen? Und das bei einem Unternehmen, das dank staatlichen Gebührenzwangs ja über gesicherte Einnahmen verfügt. Die Antwort muss schlicht lauten: Man hat deutlich mehr ausgegeben, als man einzunehmen erwarten durfte. So macht's im Übrigen die Regierung ja auch, und genau wie diese kann der staatliche Rundfunk sich das fehlende Geld ja bei den Bürgern holen. Warum bei den im ORF üblichen Millionengehältern sparen, wenn man doch einfach nur die Gebühren (die ohnehin schon zu den höchsten in Europa zählen) zu erhöhen braucht? Man kann sich wirklich nur noch mit Grausen wenden.
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