Die „Krone“ schreibt über die Höhe der Benzin- und Dieselpreise, aber nicht darüber, dass der Staat immer mehr daran verdient. Bei einem Preis von ca. 2 Euro pro Liter Diesel nimmt der Staat ca. 90 Cent ein, also fast die Hälfte. Das ist doch nicht in Ordnung. Überall putzen sich die Herren und Frauen Politiker ab, die haben ja auch zumindest ein Nationalratsgehalt von ca. 9000 Euro im Monat, zusätzlich Dienstfahrzeug, Spesengeld und noch andere Vergünstigungen. Viele sind Berufspolitiker und haben noch nie gearbeitet. Von der Schule oder dem Studium in die Politik. Dass diese Leute absolut keine Ahnung davon haben, wie es einem „normalen“ Bürger geht, ist anzunehmen. Teure Energie, teure Lebensmittel, sehr hohe Mieten und jetzt auch noch sehr teurer Kraftstoff. Somit wird auch dieses kleine Stückchen Freiheit, das uns das Auto vermittelt, auch noch vermiest. Die, die auf Öffis umsteigen können, sind ja noch begünstigt, aber was ist mit all denen, die auf das Auto angewiesen sind und fahren müssen? Das interessiert offensichtlich keinen, wir Bürger sind ja nur vor Wahlen interessant. Wie lange lassen wir uns das noch gefallen?
Gabriele Althen, Wien
Erschienen am Sa, 25.7.2026
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