Nachdem sich unsere Volksvertreter nach einer Plenarsitzungswoche bis 7. September in die Sommerpause verabschieden, wurde rechtzeitig ein Sommerlochthema gefunden. Die Diskussion um eine Vorverlegung der Sommerferien wird die Zeitungsseiten der mehr oder weniger politikfreien Zeit füllen. Grundsätzlich muss gesagt werden, dass die Bundesländer eine Einigung über eine Vorverlegung finden müssen. Ein österreichweiter Beschluss wäre sicher sinnvoll. Für eine Vorverlegung spricht die Tatsache, dass Hitzeperioden immer früher beginnen und im August die Tage spürbar kürzer sind, womit die längeren Nächte mehr Abkühlung versprechen. Ein Blick in Länder Südeuropas zeigt jedoch, dass trotz hoher Temperaturen die Sommerferien oft noch später als in Österreich beginnen. Da auch in Österreich die Zahl der Hitzetage merkbar gestiegen ist, wären vielleicht Investitionen in die Infrastruktur der Schulen der bessere Weg. Dabei könnten die Schulen durch Klimageräte, Belüftung und Beschattung klimafit gemacht werden. Die Verbesserungen wären auf Dauer wirksam und Hitzeperioden würde damit effizient gegengesteuert. Wie auch immer, die Sommerlochdiskussion ist gestartet. Bei aller Meinungsvielfalt sollten vor allem jene in Entscheidungen mit einbezogen werden die unmittelbar betroffen sind: Schulen, Lehrer, Eltern und Schüler.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am So, 12.7.2026
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