Unser umtriebiger und fleißiger Staatssekretär Sepp Schellhorn hat sein zweites Entbürokratisierungspaket kurzfristig abgesagt. Nachdem von seinem ersten sage und schreibe schon ganze 14 Vorschläge in trockene Tücher gebracht worden waren, musste er sich offensichtlich eine Auszeit nehmen. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag gebaut. Bei diesem Wahnsinnstempo, das er mit der Regierung vorlegt, kann und muss man ihm eine Atempause gönnen. Vielleicht wäre er gut beraten, mehrere externe Mitarbeiter zu beauftragen, um sich zu schonen. Seine Partei-, aber auch Regierungskollegen haben diesbezüglich hervorragende einschlägige Erfahrung.
Hermann Schmitz, Pottendorf
Erschienen am Sa, 6.6.2026
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