Als tägliche Leserin der „Kronen Zeitung“ bleibt mir der zunehmende Frust breiter Bevölkerungsschichten nicht verborgen. Überall, wo es wehtut, wird gespart. Bei der Bildung, der Gesundheit, der Sicherheit, bei Familien und Rentnern. Aber vom Sparen bei der breit aufgestellten Regierung, bei allen Parteien, beim Föderalismus, bei Mehrfachförderungen, Förderungen ins Ausland, bei NGOs etc. ist seit den beinahe 1½ Jahren, die diese Dreierkoalition regiert, nichts zu hören oder zu lesen. Man gönnt sich gegenseitig keinen Erfolg und feiert sich für lächerliche „Preisbremsen“, von denen die Bevölkerung so gut wie nichts spürt, bemerkt aber nicht den zunehmenden Abfluss gut ausgebildeter Österreicher ins Ausland, weil diese die „einnehmende“ Politik nicht mehr ertragen und im Ausland eine viel geringere Steuerbelastung haben. Stattdessen werden Unmassen von Migranten samt Familiennachzug ins Land gelassen, von denen viel zu viele mangels brauchbarer Kenntnisse von den Steuerzahlern erhalten werden müssen und gratis Einrichtungen benützen können, für die die Einheimischen selber zahlen müssen (Gesundheit, Rechtsberatung, öffentlicher Verkehr usw.). Eine FPÖ mit Herbert Kickl wird sich bei der nächsten Wahl, die möglichst bald erfolgen sollte, nicht mehr verhindern lassen. Und er wäre gut beraten, wenn er statt eines Kabinetts lang gedienter Parteisoldaten eine „Regierung der besten Köpfe“ aus allen Bereichen des Lebens aufstellen würde, denn dass es deren genug und mit Hausverstand gesegnete gibt, zeigen die täglichen Leserbriefe und die Kommentare in der „Kronen Zeitung“.
Christa Janeschitz, Jennersdorf
Erschienen am Sa, 6.6.2026
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