Was sich derzeit abspielt, ist kein politischer Diskurs mehr – es ist eine fortgesetzte Zumutung gegenüber der eigenen Bevölkerung. Die Handlungen von Andreas Babler zeigen einmal mehr, wie weit sich die SPÖ von den realen Sorgen der Menschen entfernt hat. Die Rechnung ist immer dieselbe: Zahlen sollen die, die arbeiten – und jene, die ein Leben lang gearbeitet haben. Arbeitnehmer und Pensionisten werden systematisch zur Kasse gebeten, während man sich politisch in wohlklingenden Phrasen verliert. Und die angeblichen Interessenvertreter? Abgetaucht. Von Wolfgang Katzian, Präsident des ÖGB, hört man nichts. Die Pensionistenvertreter? Schweigen. Arbeiterkammer? Schweigen. Offenbar hat man sich damit arrangiert, dass jene, die man vertreten sollte, immer stärker belastet werden. Dafür schmeißt man das Steuergeld – 600.000 € für das Urinfest, 553.000 € für den Babler-Film oder 766.000 € für die um 3,5 Grad geneigte Karl-Lueger-Statue, um nur einige zu nennen – beim Fenster raus. Aufgrund von Ahnungslosigkeit leistet sich die Regierung 400 Berater. Der „Report“ von 12. Mai zeigte den gierigen Wildwuchs der Politikergehälter. Wie lange glaubt man eigentlich, dass sich die Menschen das noch gefallen lassen? Die Geduld ist nicht unendlich, und die Unzufriedenheit kann man an jeder Ecke spüren. Und sie geht gerade zu Ende. Es zeigt sich in den Umfragen, wie die Bundesregierung absackt. Auch werden noch viele Pensionisten und Dienstnehmer aus ihrer Gewerkschaft und auch der SPÖ austreten.
Wolfgang Toifl, Hautzendorf
Erschienen am Sa, 16.5.2026
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