Der ORF verlangt von seinen Führungskräften ein sehr hohes Maß an Integrität und die Unterlassung jeglichen Verhaltens, das geeignet ist, dem Unternehmen zu schaden. Diese Worte von Generaldirektorin Ingrid Thurnher im Zusammenhang mit der Causa Weißmann klingen richtig, müssen aber konsequent gelebt werden, Strobl, Lederer, Schütze lassen grüßen. Vertrauen entsteht nur dort, wo Transparenz, Verantwortung und echte Konsequenzen spürbar sind. Der ORF gehört daher von Grund auf reformiert. Die Politik muss aus dem Stiftungsrat verschwinden, keine Lobbyisten und Interessensvertreter mehr. Wer den ORF finanziert, sollte auch mitbestimmen dürfen. Die Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler müssen die Möglichkeit erhalten, ein Aufsichtsgremium zu wählen – ähnlich wie Aktionärinnen und Aktionäre in einer Aktiengesellschaft. Dieses Gremium sollte wiederum den Generaldirektor bestellen. Nur das ist Unabhängigkeit.
Name und Adresse der Redaktion bekannt,
Erschienen am Do, 9.4.2026
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