In Bruno Haberzettls Zeichnung verschlägt es einen blauen Luftballon in die Wüste. Womöglich befinden wir uns im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko. Die 12 goldenen Sterne ließen vermuten, das Ding käme aus der Europäischen Union. Irrtum! Billiges Spielzeug beziehen wir Europäer fast ausschließlich aus Fernost. Das gilt auch für die meisten Güter des täglichen Bedarfs, von den elektronischen Verheißungen gar nicht zu sprechen. Selbst lebenswichtige Medikamente lassen wir vermehrt in China oder Indien produzieren und nehmen damit Engpässe in Kauf. Unser Lebensstandard basiert auf massenhaftem Import von Billiggütern aus fernen Ländern. Dort herrschen oft prekäre Verhältnisse, Kinderarbeit inklusive. Diese permanente Auslagerung von Produktionsstätten zeigt nun negative Auswirkungen. Kein Wunder, dass Brunos „EU-Ballon“ vor dem Zerplatzen steht.
Dr. Wolfgang Geppert, Wien
Erschienen am Mo, 6.10.2025
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