Harald Mahrer, der Präsident der Wirtschaftskammer, sagt: „Der Staat ist zu fett“, womit er wahrscheinlich sogar recht hat, denn er meint damit, dass in Österreich 57% der Beschäftigten Beamte sind, also mehr als die Hälfte aller hier arbeitenden Menschen! Im Vergleich zur Schweiz, wo im Jahr 2000 der Beamtenstatus für die allermeisten Bundesangestellten überhaupt abgeschafft wurde, sind es 23%! Was sagt uns das? Dass in Österreich die Beamtenschaft „aufgebläht“ ist und daher den Staat vor allem viel Geld kostet. Das sagt Mahrer. Eigentlich ist die Erhöhung der Gehälter im öffentlichen Dienst für das nächste Jahr schon eine ausgemachte Sache: Der Nationalrat einigte sich im vergangenen Jahr darauf, dass für das Jahr 2026 die Anpassung um 0,3% über der Inflation liegen soll, das wären dann 3,3%. Nach dem Willen der Regierung soll dieses bereits fixe Gehaltspaket jetzt aber wieder aufgeschnürt werden, denn auch die Beamten sollen zur Genesung des Budgets beitragen! Ein einmaliger Vorgang, sagt ÖVP-Regierungsverhandler Alexander Pröll! Österreich ist ein Beamtenstaat, und das ist noch immer das Erbe aus der Monarchie, in der es nicht viel anders war!
Josef Blank, Elsbethen
Erschienen am So, 5.10.2025
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