Das sagt zwar niemand so offen, aber im Grunde ist es so. Die USA sind seit 1. Oktober im sogenannten „Shutdown“, weil offiziell kein Geld mehr da ist. Deshalb stehen viele Bundesbehörden still, die Beschäftigten werden in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt, und auch für Regierungsmitarbeiter wird es wohl für diese Zeit kein Gehalt geben. Der Grund für diese peinliche Maßnahme ist, dass die USA die vereinbarte Schuldenobergrenze erreicht haben. Meist läuft es so, dass, bevor die Verschuldung diese Obergrenze erreicht, in einer Vereinbarung zwischen Republikanern und Demokraten die Schuldenobergrenze angehoben wird; meist für ein Jahr. Über diese Anhebung gibt es zurzeit noch keine Einigung, deshalb der „Shutdown“. Die aktuell gültige Schuldenobergrenze (Debt Ceiling) der USA liegt übrigens bei 41,1 Billionen Dollar. Was bei uns als Billion bezeichnet wird, ist aber in den USA bzw. im Englischen eine Trillion. Die Staatsverschuldung in den 27 EU-Staaten beträgt übrigens 14,8 Billionen Euro, in den 20 Euro-Staaten beträgt sie knapp 13,5 Billionen Euro. Frankreich mit 3,4 Billionen und Italien mit 3,0 Billionen sind die EU-Spitzenreiter, und das kleine Österreich liegt mit knapp 413 Milliarden, also mit 0,413 Billionen, an achter Stelle.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am So, 5.10.2025
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