Ja, er war ein ganz lieber Papst, der Argentinier mit der so sanften Stimme, die nun nach seinem Segen „Urbi et orbi“ endgültig verhallt ist. Er wird uns allen in lieber Erinnerung bleiben! Franziskus hat auch viele kleine und höchst notwendige „Reförmchen“ durchgesetzt. Beispielsweise den Umgang mit Geschiedenen oder in Bezug auf Menschen mit einer anderen sexuellen Ausrichtung. Vor allem war er aber ein Papst für die Armen, ein Papst für die Unterdrückten, dem die soziale Gerechtigkeit ein großes Anliegen war. Und jetzt das große Aber: Er hat es in seinem Pontifikat verabsäumt, endlich die höchst notwendige Gleichberechtigung der Geschlechter für den Zugang zu kirchlichen Ämtern durchzusetzen. Nach wie vor besteht das Konklave aus 135 höchst ehrwürdigen Kardinälen, eine Frau schafft es nicht einmal zum Priesteramt. Leider!
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