Der diesjährige Urlaubssommer wird wohl kein Honiglecken und keine richtige Erholung, weil ein äußerst teures Vergnügen. Europas Fluggesellschaften warnen mittlerweile nicht nur vor steigenden Kosten, sondern auch vor zunehmend schwindenden Reserven. Diese reichen nur noch für drei Wochen. Wegen der Sperre der Straße von Hormus sind die Warnungen leider keine bloße Übertreibung der Airlines. Der Branchenverband Airports Council International Europa (ACI) warnt vor einer systematischen Knappheit, etwa Mitte Mai. Die Rufe nach Hilfe der EU werden immer lauter. Kerosin soll gemeinsam beschafft, Steuern und CO2-Abgaben gestrichen oder deutlich gesenkt werden, um Firmen zu entlasten. Auch wenn unsere AUA noch keine Versorgungsprobleme sieht, bereitet sie sich wenigstens auf verschiedene Szenarien vor. Bei der Lufthansa sind die Pläne schon konkreter. Rund 40 Jets könnten am Boden bleiben. Die SPÖ fordert unterdessen, dass die EU-Kommission zuerst bei Privatjet-Flügen den Rotstift ansetzen muss. Da hat sie einen Punkt. Aber ob das so umgesetzt wird, ist mehr als fraglich.
Christian Stafflinger, Linz
Erschienen am Fr, 17.4.2026
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