Endlich werden in Österreich hinsichtlich der Asylpolitik trotz zahlreicher Unkenrufe aus verschiedenen Richtungen von der neuen Bundesregierung Nägel mit Köpfen gemacht und als erste Maßnahme der Stopp des Familiennachzugs in Angriff genommen. Und dazu gelang es der ÖVP sogar, die SPÖ mit ins Boot zu holen, die bisher für ihre – gelinde ausgedrückt – milden Ansichten hinsichtlich des Migrantenzuzugs bekannt war und sich deshalb den Unmut zahlreicher Wähler und Wählerinnen zugezogen hat. Damit hat die Regierung ihre Arbeit vorerst einmal gut und mit hoher Zustimmung aus der Bevölkerung begonnen. Zu hoffen bleibt, dass diese Absichten in weiterer Folge auch auf EU-Ebene durchgesetzt werden können, zumal bekanntlich auch andere EU-Länder wie Deutschland diesbezüglich ähnliche Pläne hegen.
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