Der de facto provozierte Gaslieferstopp wird uns spätestens ein Jahr später noch teuer zu stehen kommen – wenn wir teures Gas (aus Fracking?) zukaufen müssen, um damit das billige Russengas zu ersetzen! Dies sei unserer jubelnden, ach so vorausblickenden Noch-Regierung ins Stammbuch geschrieben! Auf jeden Fall ist damit endlich die Ukraine aus dem Schneider, die uns nächstes Jahr den Hahn zudrehen wollte. Ein Umstand, der vermutlich die Volksseele hochgekocht und die Milliardenspenden zurückgefahren hätte? Also ist alles bestens, denn jetzt ist natürlich Gazprom, und somit endlich Russland der Übeltäter – perfekt? Weniger perfekt für uns Österreicher, aber wen kümmert das?
Odo Döschl, Leopoldsdorf
Erschienen am Mo, 18.11.2024
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