Wenn man die Koalitionsverhandlungen der unterschiedlichen Parteien ÖVP, SPÖ und Neos betrachtet, kann man bei den verklärten Blicken der Chefverhandler davon ausgehen, dass die Wahlversprechen vor der Wahl von jeder Partei ad acta gelegt werden. Um an die Töpfe zu gelangen, springt man sogar über den eigenen Schatten. Es kann nicht mehr so weitergehen wie bisher, sagt gerade Kanzler Nehammer, der doch eine Regierungsperiode Zeit hatte, für das Volk zu arbeiten. Der bekennende Marxist Babler wird etliche Punkte seines Programmes streichen müssen, sonst gibt es für ihn keinen Höhenflug. Auch Neos-Chefin Meinl-Reisinger wird sich mit kleinen Aufgaben zufriedengeben müssen. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass es anders kommt. Fazit ist, der Wählerwille ist doch sekundär, allen geht’s um das Salär.
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