In Paris protestiert man gegen SUV, in Österreich fördert man die Reichen mit den größten und teuersten Autos. Nobelmarken bringen E-Autos mit mehreren hundert PS und Beschleunigungswerten wie bei Rennwagen auf den Markt. Diese Autos sind für den „normalen“ Österreicher sicher nicht erschwinglich, weil sie oft weit mehr als 100.000 Euro kosten. Die Öko-Bilanz dieser stromfressenden Luxusautos ist sicher katastrophal. Und trotzdem werden diese Autos und ihre Besitzer vom österreichischen Steuerzahler großzügig gefördert, indem keine NoVA und keine Kfz-Steuer zu bezahlen ist. Der Arbeiter, der seinen 70-PS-Diesel täglich benötigt, hat dieses Privileg nicht. Die Besitzer dieser Luxus-Karossen ersparen sich beim Kauf bereits Zigtausende Euro und weitere Tausende Euro jedes Jahr an Kfz-Steuer, obwohl die es sich sicherlich leisten könnten. Eine Obergrenze von max. 150 kW gehört hier sofort eingezogen, und die Autohersteller sollten dazu verpflichtet werden, statt 600 PS eine Reichweite von 800 km zu garantieren, was technisch sicher möglich wäre. Aber dann ist ja der „Fahrspaß“ der Oberklasse nicht mehr gegeben.
Rene Weber, Graz
Erschienen am Fr, 25.10.2024
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