Der Fall Lena Schilling zeigt einmal mehr, dass es kaum mehr blinde Flecken in der Vita von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gibt. Vor allem in der Politik wird nach Verfehlungen oder Schwachstellen gesucht, auch, um Mitbewerber zu diskreditieren oder gar aus der Politik zu drängen. Es ist ein verbissener Kampf um die Gunst der Wähler, selbst vor persönlichen Untergriffen und Verletzungen der Privatsphäre von Kandidaten schrecken die Parteizentralen nicht zurück. Jede politische Partei hat Dossiers über Mitbewerber angelegt, diese werden zum taktisch richtigen Zeitpunkt an die Öffentlichkeit gespielt. Moral und Anstand rücken in den Hintergrund, geht es doch vor allem um den Wahlerfolg, und da scheint inzwischen wohl jedes Mittel zweckdienlich. So unseriös und unfair diese Methoden auch sind, Politikeinsteiger sollten vor Einstieg in dieses oftmals unmenschliche Metier den persönlichen Lebenslauf nach möglichen Angriffspunkten prüfen, da für politische Funktionen höhere moralische Maßstäbe und Werte gelten. Politik hat sich zu einem beinharten Geschäft entwickelt, jede Schwäche oder Verfehlung wird sofort genutzt, um Mitbewerber aus dem politischen Wettbewerb zu drängen. Wer sich für die politische Laufbahn entschließt, muss sich bewusst sein, in welch harte Berufswelt er oder sie einsteigt. Eine kritische Selbstüberprüfung der persönlichen Eignung und des Lebensstils ist unerlässlich. Politiker sind öffentliche, gläserne Menschen geworden, Fehlverhalten oder unpassende Meinungsäußerung werden nicht akzeptiert.
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