Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass es Menschen gibt in unserem Land, und anscheinend nicht einmal so wenige, die trotz aller Berichte in den Medien immer noch gewillt sind, im Herbst der FPÖ ihre Stimme zu geben. Einer Partei, deren Anführer in seiner Art zu sprechen immer mehr einer historischen Figur ähnelt, die seit fast achtzig Jahren Gott sei Dank nicht nur mundtot ist; – einer Partei, die nichts dabei findet, mit den Russen unter einer Decke zu stecken und zugleich der EU den Rücken kehren will. Wer hinter solchen Vorhaben keine schlimmen Absichten entdeckt, muss schon die Realität gewaltsam ausblenden. Wer als relativ junge Partei derart viele Altlasten herumschleppt wie die FPÖ, obwohl sie noch nicht allzu oft in Regierungsverantwortung war, muss sich schon die Frage gefallen lassen: Liegt’s nicht doch an der Ideologie, die eben von vorgestern ist und deshalb nicht mehr in unsere Zeit passt? Oder liegt’s an den führenden Köpfen, in denen alles Mögliche herumspukt, nur nichts, was sich mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vereinbaren lässt? Wie dem auch sei: Wir haben noch ein paar Monate Zeit zu überlegen, ob wir das, was uns in den letzten achtzig Jahren stark gemacht hat, leichtfertig opfern für ein rechtes Experiment, bei dem nichts Rechtes dabei herauskommt.
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