Was macht man, wenn man ein sogenannter Aktionskünstler ist, aber vollkommen unbekannt ist? Richtig, da gibt es doch noch Adolf Hitler. Selbst der größte Schwachsinn erregt Aufmerksamkeit, wenn man Adolf ins Spiel bringt. So geschehen bei der sinnbefreiten Nazi-Show samt „Führerbunker“ am Burgtheater. Der Vorarlberger Aktionskünstler Flatz hat – ich nehme an wegen der Gleichberechtigung – einer Frau (Schauspielerin Bibiana Beglau) die Rolle von Hitler gegeben. Am Theaterhaus prangen – rote NS-Flaggen und der „Führerbalkon“ des gegenüberliegenden Rathauses. Bläser spielen das Lied „Junge komm bald wieder“. Nun ja, doch der Noch-Burg-Chef Martin Ku¨ej setzt dem Ganzen die „Führer-Krone der Frechheit“ auf. Der Satz, den er zu Flatz sagt, würde eine sofortige Entlassung rechtfertigen, er lautet: „Ich gebe dich der braunen Brut in Wien als Abschiedsgeschenk.“ Was bildet sich dieser abgehobene Theater-Fuzzi ein? Er beleidigt alle Wiener/innen, die er als „braune Brut“ bezeichnet. Der „Kasperl der Woche“ ist zu milde ausgedrückt. Nicht zu glauben, aus der untersten Lade der Nicht- Unterhaltung im Burgtheater ... eine Nazi-Show!
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am Di, 9.4.2024
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