Herr Mark Perry wurde seinem Ruf als Umweltredakteur wieder einmal voll gerecht. Ob es manche glauben oder nicht, wir sind mitten im Klimawandel. Ein natürliches Phänomen, durch die Verbrennung fossiler Energieträger noch befeuert. Das löst unweigerlich Änderungen auch im Ablauf der Jahreszeiten aus. Die langen Trockenheiten im Sommer sind bereits ein Faktum, auch wenn die E-Werkslobby weiter Wasserkraftwerke baut. In den Tropensommern muss der Strom aus Öl und Gas erzeugt werden. Die ebenfalls tropischen Wolkenbrüche können nicht genützt werden. Denn alle Fließgewässer waren systematisch begradigt worden, um das Wasser möglichst schnell stromab zu leiten. Diese Starkregen lösen stromab nur verheerende Hochwässer aus. Auch für den Grundwasserspiegel hilft es in vielen Gebieten leider nicht. Denn mit Akribie waren überall Feuchtgebiete drainiert und trockengelegt worden. Das hatte Univ.-Prof. Johannes Gepp, Obmann des Naturschutzbundes, bereits Mitte des 20. Jahrhunderts aufgezeigt. Auch die Aufgaben der EU-weit geltenden Wasser-Rahmen-Richtlinie wurden ein Vierteljahrhundert lang nicht erfüllt. Unser Rechnungshof hatte festgehalten, dazu wären 3,4 Milliarden Euro nötig. Also werden wir uns von den kommenden Ereignissen überraschen lassen müssen.
Helmut Belanyecz, ehemals Präsident des Österreichischen Kuratoriums für Fischerei und Gewässerschutz, Wien
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