Allem Anschein nach wird das Thema „Leitkultur“ im heurigen Superwahljahr beharrlich am Köcheln gehalten. Was auch immer die eine oder andere Partei in den Begriff Leitkultur hineininterpretiert, ein funktionierendes Miteinander, geprägt durch Respekt und Gleichberechtigung, setzt so, wie ich meine, vor allem die Kenntnis und Akzeptanz des beschlossenen Leitfadens voraus. Nach dem Motto „Stell dir vor, es gibt (gab) eine Leitkultur und wenige kümmern sich darum“ wird es, wie man derzeit leidvoll beobachtet, kaum klappen. Spieler ohne Kenntnisse und Anerkennung der gültigen Spielregeln zerstören bekanntlich das Spiel. Unser „demokratisches Spiel“ einer funktionierenden Gesellschaft ist mittlerweile erschreckend beeinträchtigt, und das nicht nur aufgrund fehlender Spielregelkenntnisse, sondern aufgrund einer offenkundig überhandnehmenden Untauglichkeit derzeitiger „Spielmacher“.
Alfons Kohlbacher, Seiersberg-Pirka
Erschienen am Di, 9.4.2024
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