150 Jahre SPÖ, ein Grund zum Feiern. Schon, wäre es, würde es nicht an allen Ecken und Enden im Parteigebälk bröseln. Bei der Festveranstaltung in Neudörfl wird alles aufgeboten, um Einigkeit zu demonstrieren, die der ehemals verdienten, staatstragenden Partei gut anstünde. Da rückt sogar Frau Bures, 2. Nationalratspräsidentin und bisher eher nicht als Babler-Fan bekannt, aus, um den Chef zu unterstützen. Selbst Altbundespräsident Fischer tut selbiges. Parteichef Andreas Babler heftet sich das Motto „Wohlstand und leistbares Leben für Europa“ im Vorfeld der EU-Wahlen auf die Fahnen, wer könnte angesichts dieses hehren Ansinnens da wohl dagegen sein? Wie das gehen soll, erfahren wir höchstwahrscheinlich auch bei der SPÖ-Klubtagung nicht. „Andi“, wie er gern genannt wird, macht sich sogar dafür stark, sowohl auf EU- als auch auf österreichischer Ebene, Schutz und Rettung der Demokratie zu übernehmen. Wofür hält er sich eigentlich, fehlt nur noch das weiße Ross, auf dem er ins Parlament einreitet. Wenn unsere Demokratie jetzt schon von einem Herrn Babler geschützt werden muss, dann gute Nacht, Österreich. Früher einmal hieß Demokratie vor allem, dem Mehrheitswillen der Bevölkerung Rechnung zu tragen. Mittlerweile scheint sie mehr, nicht zuletzt durch eine überbordende Political Correctness, in ein Diktat der Minderheiten auszuufern. Da könnte man vielleicht ansetzen.
Eva Schreiber, per E-Mail
Erschienen am Di, 9.4.2024
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