Das freie Wort

Karfreitag

Während man darüber debattiert, in hiesigen Städten die Straßen zum islamischen Fastenmonat Ramadan zu schmücken, hat man den Protestanten und Altkatholiken „ihren“ Karfreitag bekanntlich genommen. Fazit: Die Angehörigen der wichtigsten christlichen Konfessionen müssen sich ernsthaft Urlaub nehmen, wenn sie den höchsten spirituellen Feiertag im Jahr begehen wollen, während auf andere permanent Rücksicht genommen werden soll. Und obendrein war es auch noch eine Koalitionsregierung von ÖVP und FPÖ, die sich ansonsten ja stets zum christlich-abendländischen Leitkulturbegriff bekennen und mit Recht dessen zunehmende Unterwanderung in Frage stellen – die das so entschieden hat. Der Ruf mancher nach einer generellen 30-Stunden-Woche mag überzogen sein, aber die Arbeitseffizienz ist sicherlich so gestiegen, dass auch ein zusätzlicher gesetzlicher Feiertag leistbar wäre, zumal dieser Feiertag auch in vielen Nachbarländern gilt, die in ökonomischen Fragen als vorbildlich gelten. Konsequent und nachvollziehbar ist das nicht ganz – daher Schluss mit diesem nun alljährlichen (F)Eier-Tanz!

Florian Stadler, Aschach/Donau

Erschienen am So, 31.3.2024

Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Weitere Leserbriefe
31.10.2026Datum auswählen

Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.

Voriger Tag
31.10.2026Datum auswählen
Nächster Tag
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung