Anscheinend in Trance, hatte der ganze Westen die Annexion der Krim als gegeben hingenommen. Wahrscheinlich auch als eine fernab „innere“ Angelegenheit. Dazu die klammheimliche Hoffnung, dass Putin – wie seinerzeit Hitler – mit dem Happen keinen weiteren Appetit mehr hätte. Weit gefehlt! Die tölpelhafte Expansionslust der „friedensstiftenden EU“ und kaum überbietbare Fehlbesetzungen bei den anderen höchst überflüssigen Weltorganisationen wie Weltsicherheitsrat, UNO und NATO, führte letztlich zu dem in die Enge getriebenen Herrscher im Kreml, der um seinen totalen Gesichtsverlust bangte. Angefacht durch die dann bekannten Kriegsgräuel, erwachte endlich (Butscha) der Westen und begann mit Lieferungen aus Altlagern entbehrlicher Rüstungsgüter. Wohl immer noch in der Hoffnung, dass der Spuk ohnehin bald vorbei wäre. Niemand dachte dabei wirklich daran, dass sich der Zwerg Ukraine gegen den großen Bruderfeind länger halten könne. Jetzt allerdings ist Klarheit angesagt. Dazu die unglaubliche Blamage durch höchste deutsche Offiziere, welche anscheinend nichts Besseres zu tun haben, als in der Freizeit und wie Amateururlauber mit WhatsApp-Gruppen Reiseerlebnisse auszutauschen und so nebenbei militärische Verschlusssachen durch alle Netze dieser Welt zu kommunizieren. Was für hochdekorierte Idioten – muss man da sagen! Und nun sitzt Herr Putin im Fahrersessel und bestimmt, was der Westen darf, oder eben besser gar nicht einmal andenkt, weil sonst mit der Atombombe gewachelt wird. Der seinerzeitige „Friede durch Angst“ hat sich später als gewaltiger gegenseitiger Bluff herausgestellt, da weder in der Sowjetunion noch in den USA tatsächlich gezielt einsetzbare Nuklearwaffen bereitstanden. Auch heute wäre dies wohl eher eine gemeingefährliche Silvesterknallerei denn ein genau kontrollierbarer strategischer Waffengang. Hingegen weiß Moskau ob der Sinnlosigkeit, da „danach“ daraus keinerlei Landgewinn, sondern eher eine weltweite Verseuchung auf einer künftig für Menschen nicht bewohnbaren Erde resultieren würde. Was bleibt, ist große Show für ein gezielt uninformiert gehaltenes Volk vor den Wahlen in Russland und bald totales Chaos im Westen, wo die Wahl des US-Präsidenten durchaus zur Revolution mit Bürgerkrieg führen könnte. Die Geschichte wiederholt sich also, diesmal mit umgekehrten Vorzeichen als vor ca. genau 100 Jahren!
Heinrich Nowak, Steinabrückl
Erschienen am Sa, 16.3.2024
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.