Seit einigen Wochen glaubt man, sich zeitweise nicht mehr in der Wirklichkeit zu befinden. Ein 12-jähriges Kind wird über Monate missbraucht. Ein 14-jähriges Mädchen stirbt zufällig bei einem Mann. Ein Mädchen wird in Hietzing zusammengeschlagen, weil es seinen Ball nicht hergeben wollte. Weitere zwei Mädchen werden in Salzburg missbraucht. Politiker melden sich teilweise zu Wort, sprechen von „Männerproblem“ (die massive Zuwanderung junger Männer gewisser Kulturen darf natürlich keine Rolle spielen) und kündigen (wie so oft in den letzten Jahren) Maßnahmen an. Von verstärkten Sicherheitskontrollen wird gesprochen, bis zum nächsten Fall, nur dass es derzeit gar nicht mehr endet. Brauchten wir bis vor einigen Jahren eigentlich nicht, und auch von Gruppenvergewaltigungen hörte man kaum. Die mutmaßlichen Täter werden auf freiem Fuß angezeigt, was Opfer wohl zusätzlich in Panik versetzt. Zu allem Überfluss postet ein Bürgermeister in einem sozialen Netzwerk, dass Wien die Stadt der Frauen ist. Das verschlägt einem wirklich die Sprache. Wir schaffen das, sagte einst eine Politikerin. Die Zahl der Menschen, die es nicht geschafft haben, tot, verletzt, traumatisiert, steigt mit jedem Tag. Schade um unser Land, unsere Werte und Freiheiten!
Adelheid Harb, Graz
Erschienen am Di, 12.3.2024
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