Zum Abschluss ihrer European-League-Kampagnen haben Österreichs Volleyball-Nationalteams am Samstag Niederlagen bezogen. Die Frauen-Equipe unterlag in Tirana am Tag nach dem 3:1-Sieg gegen Albanien Schweden 1:3 (-13,-19,18,-16), die rot-weiß-roten Männer in Luxemburg 24 Stunden nach dem 3:0 gegen die Gastgeber-Auswahl Griechenland 1:3 (-16,23,-22,-18).
Damit haben beide ÖVV-Teams nach je sechs Matches das Semifinale des Bewerbs und die Top vier der 24er-Tabelle klar verpasst.
„Für sie gibt es ein Sonderlob“
Auch wenn am Sonntag noch Spiele ausgetragen werden, steht fest, dass die Österreicherinnen bei je drei Siegen und Niederlagen mit zehn Punkten auf Endrang zehn kommen. Sie dürfen für sich verbuchen, den Schwedinnen in deren fünften Match den ersten Satz abgenommen zu haben. Julia Trunner war mit 19 Punkten Österreichs Topscorerin. „Für sie gibt es ein Sonderlob“, sagte ÖVV-Coach Roland Schwab. Für sein Team geht es nun in den Urlaub, am 27. Juli beginnt die Vorbereitung auf die in der zweiten August-Hälfte beginnende Europameisterschaft.
Frauen-Team vor der EM-Vorbereitung in den Urlaub
„Mein Fazit der European League ist ein positives“, erklärte Schwab. „Am Service müssen wir freilich noch besser werden, dann tun wir uns auch in Block-Defense leichter. In den letzten Wochen hat das Team einen großen Schritt vorwärts gemacht.“ Die ersten Tickets für die EM 2028 lösten freilich nur die Top vier der European League. „Für die nächste European League ist uns bewusst, dass dann die EM-Tickets 5, 6, 7, 8 vergeben werden. Um eines zu holen, müssen wir weiter gut arbeiten, denn dann müssen wir Teams wie die Schweiz hinter uns lassen.“
Endrang 18 oder 19
Für die Männer-Auswahl reichte es zu zwei Siegen, sechs Zähler werden Endrang 18 oder 19 ergeben. Paul Buchegger war mit 18 Punkten Topscorer der Seinen. Die Truppe von Coach Adam Swaczyna hat in der für sie nun abgeschlossenen Länderspiel-Phase sieben von zwölf Partien gewonnen. Die Qualifikation für die heurige EM-Endrunde hatten Buchegger und Co. im Vorjahr knapp verpasst. Swaczyna: „Diesen Sommer hat es noch nicht für ein EM-Ticket gereicht. Aber ich hoffe, wir profitieren in Zukunft von dieser Saison.“
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