Das freie Wort

Bablers Sackgasse

Andreas Babler, der durch eine interessante Wahl in den Chefposten manövriert wurde, weiß offenbar auch nicht mehr, womit er Stimmen generieren kann. Die marxistischen Erbschafts- und Vermögenssteuern dürften auch die alteingesessenen SPÖ-Wähler nicht zum Wahllokal treiben. Er versucht, sich mit Schlagwörtern wie „Gerechtigkeit“ oder „Fairness“ zurück in das politische Rampenlicht zu bringen. Das wird wohl ein besonderer Rohrkrepierer werden. Ob sich die Wählerschaft weiterhin mit solch haltlosen Versprechungen zufriedenstellen lässt, bleibt fraglich. Im Endeffekt geht es der SPÖ nur um eines: zurück an die Macht; zurück an die Futtertröge der Republik. Ob die Blauen oder Schwarzen dort mitspielen, ist im Endeffekt egal. Hauptsache, man spielt wieder mit im politischen Leben. „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“, pflegte Bertolt Brecht zu sagen.

Lukas Zierhut, Wien

Erschienen am Di, 6.2.2024

Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Weitere Leserbriefe
31.10.2026Datum auswählen

Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.

Voriger Tag
31.10.2026Datum auswählen
Nächster Tag
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung