Nicht jeder Verkehrsunfall wird verhindert, wenn mehr Verkehrssünder bestraft werden. Aber Strafen sind notwendig, sonst halten sich viel weniger an die Regeln. Die meisten Autofahrer meinen zwar, sie könnten selbst einschätzen, welche Geschwindigkeit passend ist. Die Unfallstatistik jedoch zeigt, dass sich viele Autofahrer verschätzen. Wer, wie ich, einen nahen Angehörigen durch einen Unfall verloren hat, kennt die fatalen Folgen der Selbstüberschätzung. Daher ist es gut, dass die Polizei neue und genauere „Blitzer“ erhält. Auch der OÖ-Verkehrslandesrat zeigt Einsicht und betont, dass die Tempomessgeräte der Sicherheit auf den Straßen dienen – und nicht dem Abzocken. Gerade seine Partei geht immer wieder bei Wahlen auf Stimmenfang mit populistischen Sprüchen wie „Freie Fahrt für freie Bürger“ oder „Autofahrer sind die Melkkuh der Nation“. Möge der FPÖ-Landesrat seine Einsicht auch im kommenden Wahlkampf zeigen.
Rudolf Danninger, Gutau
Erschienen am Sa, 3.2.2024
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