Wenn sich junge Menschen freiwillig für ein Medizinstudium entscheiden, welches von uns Steuerzahlern finanziert wird, ist es nicht nachvollziehbar, wenn nun die Regierung für neue Kassenstellen den angehenden Medizinern 100.000 Euro schenkt, damit sie den erwähnten Berufswunsch nach Absolvierung ihres Studiums auch tatsächlich umsetzen. Ärzte gehören seit jeher zu den Berufsgruppen mit dem höchsten Einkommen, insofern ist eine zusätzliche staatliche Subventionierung nicht der richtige Weg, um den Ärztemangel in den Griff zu bekommen. Zielführender wäre es, wenn man angehende Mediziner, die in Österreich studiert haben, zu einer mehrjährigen Tätigkeit in Österreich verpflichten würde.
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