Der Friedensnobelpreis ging in diesem Jahr an die inhaftierte Iranerin Narges Mohammadi. Es ist ein enorm wichtiges Signal im Kampf für Frauen- und Menschenrechte. Auch wenn sie die Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen konnte, da sie im Iran im berüchtigten Ewin-Gefängnis gefangen gehalten wird, ziehe ich den Hut vor ihr. Was für eine mutige, couragierte und tapfere Frau, welcher der Friedensnobelpreis verliehen wurde für ihren Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen im Iran und ihren Kampf für die Unterstützung der Menschenrechte und der Freiheit für alle. Seit mehr als acht Jahren hat die engagierte Menschenrechtsaktivistin ihre Kinder nicht mehr gesehen, was furchtbar sein muss. Was sie über die Haft und Folter erzählt, ist schon beim Lesen fast nicht mehr zu ertragen. Nachdenken über ihre Person ist Nachdenken über Freiheit, über Demokratie, über Chancengerechtigkeit. Der Friedensnobelpreis für Mohammadi und der 75. Geburtstag der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geben ein wenig Hoffnung in einer Welt, an der man ansonsten auch verzweifeln könnte.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Do, 14.12.2023
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