Die UN-Klimakonferenz COP28 in Dubai endet diese Woche. Unter dem Vorsitz von Sultan Ahmed Al Jaber wurde eine Verfeuerung von fossilen Energieträgern bis über 2050 hinaus und eine weitere Erschließung von Vorkommen vorgeschlagen. Alle Befürchtungen, dass die Personalunion von Konferenzvorsitz und CEO einer der größten Ölgesellschaften im Nahen Osten die Integrität der Veranstaltung vermindern würde, haben sich bestätigt. Betrachtet man die volle Perspektive des Landes, in dem Arbeitsmigranten in sklavenähnliche Verhältnisse gezwungen werden und Frauen sich alleine die Schuhe nicht binden dürfen, fragt man sich doch, ob hier nicht nur ein neuer Bully-Herbig-Film gezeigt wird.
Adrian Wengler, Wien
Erschienen am Do, 14.12.2023
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