Die EU-Kommission empfiehlt nun also allen Ernstes, Beitrittsgespräche mit der Ukraine aufzunehmen. In Kiew muss zwar ein Regierungsmitglied nach dem anderen wegen Korruptionsvorwürfen entlassen werden, doch Brüssel beschreitet seinen irrwitzigen Weg weiter. Es taucht zwar immer öfter modernstes Gerät aus den westlichen Waffenlieferungen an anderen Konfliktherden dieser Welt wie beispielsweise im Nahen Osten bei der „Hamas“ auf, aber trotzdem wähnen die Verantwortlichen der Brüsseler Traumfabrik die Ukraine auf dem richtigen Weg. Und nun legt wieder einmal Ungarns Viktor Orbán sein Veto gegen diesen Wahnsinn ein. Reflexartig bezichtigt ihn der Mainstream dafür der Erpressung. Er wolle nur die von Brüssel wegen mangelnder Rechtsstaatlichkeit zurückgehaltenen Milliardenzahlungen an Ungarn erzwingen. Ich würde eher meinen, der ungarische Ministerpräsident ist einer der letzten EU-Regierungschefs, der versucht, den unverantwortlichen Machenschaften Brüssels Einhalt zu gebieten. Dass er dabei mit allen Mitteln um versprochene Gelder für sein Land kämpft und damit nicht zuletzt auf das Wohl der ungarischen Bevölkerung schaut, mag den einen oder anderen Brüsseler Jasager verwundern, erklärt aber auch den überlegenen Sieg Viktor Orbáns bei den letzten Wahlen unserer Nachbarn. Ganz nebenbei erscheint es mir als Treppenwitz der Geschichte, Viktor Orbán mangelnde Rechtsstaatlichkeit und Korruption vorzuwerfen, aber gleichzeitig Beitrittsgespräche mit einem der korruptesten Länder dieses Planeten zu empfehlen.
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