Auf Grund von 200.000 offenen Stellen setzt die Wirtschaft auf Arbeitskräfte von den Philippinen. Dies ist trotz maßvoller Zuwanderung der bisherigen ,,Wirtschaftsbereicherer“ leider zur traurigen Notwendigkeit mutiert. Doch Asiaten von den Philippinen haben sich, wie wir wissen, bereits als Pflegekräfte hervorragend bewährt, weil sie auch wegen einigermaßen kultureller Nähe in unser Land passen, was wiederum eine unproblematischere Integration zufolge hätte. Klare Worte findet auch Wirtschaftskammer-Manager Karlheinz Kopf, wenn er meint, dass wir selbst entscheiden müssen, wer zu uns ins Land kommt. Doch derartig abgedroschene, inhaltsleere Phrasen treiben vermutlich nicht nur mir endlose Fadesse ins Gesicht. Denn wenn die Vermittlung von Arbeitskräften aus den Philippinen durch zertifizierte Agenturen zum Erfolg führten, bleibt noch immer die Frage offen, wie man den Menschen, die nur den Sozialtopf unseres Landes anstreben, suggeriert, dass bei uns die Arbeit keine Sünde und auch nicht verboten ist. Aber diese Aufgabe unterliegt wiederum den von Gerhard Karner installierten Empfangskomitees an den Grenzen, und landet vermutlich einstweilen bei den ,,Sankt-Nimmerlein-Akten“. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
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