Eine 51-Jährige ist am frühen Mittwochabend in Ehenbichl im Tiroler Außerfern von Jungkühen attackiert und überlaufen worden. Die Frau war mit ihren beiden nicht angeleinten Hunden über eine Jungviehweide gegangen, als plötzlich einer der Hunde von einer Kuh attackiert wurde. Als die Österreicherin versuchte, die Kuh abzudrängen, wurde sie von mehreren Artgenossen angegriffen und verletzt. Laut Exekutive war die Weide abgezäunt und durch einen Schranken versperrt, jedoch für Fußgänger und Fahrradfahrer zugänglich,. Nach Abschluss der Erhebungen werde der betroffene Landwirt von der Staatsanwaltschaft angezeigt. Was muss ein Landwirt tun, um sich vor Strafen und dummen, uneinsichtigen, egoistischen Touristen zu schützen? Eine hohe Mauer würden solche wahrscheinlich auch noch überklettern.
Josef Anglberger, Parz
Erschienen am Di, 10.10.2023
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