Der deutsche Finanzminister Lindner überlegt ernsthaft, die in großem Ausmaß durchgeführten Geldüberweisungen durch Asylwerber und Asylberechtigte in ihre Heimatstaaten zu unterbinden bzw. wesentlich einzuschränken. Denn in der Tat handelt es sich bei den meisten Überweisungen um einen nicht dokumentierten Transfer von Steuergeld, welcher eigentlich als zusätzliche informelle Entwicklungshilfe zu werten wäre, da dadurch zahlreiche Familienmitglieder im Herkunftsland ihr Auskommen finden, ohne dabei eine geregelte Beschäftigung aufnehmen zu müssen. Der Irrglaube, dem Herr Lindner leider unterliegt, ist jener, dass er meint, dass die Finanztransfers der Schutzsuchenden über normale, kontrollierbare Banken laufen. Dem ist sehr oft nicht so, da es auch das sogenannte Hawala-Transfersystem gibt – eine Art islamische Blockchain, an der mehrere Personen zwischengeschaltet sind. Person A erhält z. B. in Wien von einem Schutzsuchenden 100 ¤, kennt Person B in Istanbul, Person B kennt Person C in Aleppo in Syrien, und 5 Tage später zahlt Person D 100 ¤ an die Verwandten des syrischen Flüchtlings aus. Alles läuft auf Vertrauensbasis, und keine Behörde wird je herausfinden, wie die 100 ¤ unentdeckt viele Grenzen passieren konnten. Es ist daher vollkommen sinnlos, an irgendeine Kontrolle der Finanztransfers überhaupt nur zu denken. Wenn man das verhindern will, muss man auf ein reines Sachleistungssystem umsteigen.
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