Vielleicht mag es ein wenig pathetisch klingen, auch in Anlehnung zum legendären Ausspruch von Leopold Figl, als Österreich noch teilweise in Schutt und Asche lag. Wir Österreicher haben nun eine fast 80-jährige Friedenszeit erlebt, in der aus dem damals zerstörten Land ein Wohlfahrtsstaat geworden ist, um den uns viele Länder beneiden können. Und doch wird – mehr als damals – gesudert und gejammert, skandalisiert, die Politik nur schlechtgeredet etc. Höchste Zeit, wieder einmal darauf hinzuweisen, wie gut es uns eigentlich geht, dass hier Menschen mit über 80 Jahren beispielsweise noch ein neues Knie bekommen, um nur einen Aspekt herauszugreifen. Ich war diese Woche mit einer Gruppe des Roten Kreuzes im Mühlviertel unterwegs, wo wir in Hirschbach erfuhren, dass einige Bauern überlegten, wie man mit einer kleinstrukturierten Landwirtschaft „überleben“ kann. Sie haben die Bergkräutergenossenschaft gegründet, die mittlerweile viele nachhaltige Bioprodukte mit modernster Technik produziert, Arbeitsplätze geschaffen hat etc. Ein Beispiel von vielen, auf das wir Österreicher stolz sein können. Glauben wir an dieses wunderbare Land Österreich, zeigen wir Optimismus und reden wir nicht alles schlecht!
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