Mit großem Interesse habe ich kürzlich den informativen Beitrag des renommierten Ukraine- und Balkan-Korrespondenten, Mag. Christian Wehrschütz, gelesen. Täglich sterben Menschen in der Ukraine in einem völlig sinnlosen Krieg. Haben die mächtigen Staatenlenker dieser Erde noch immer nicht erkannt, dass niemand (!) diesen Krieg gewinnen kann? Wann wird man endlich verstehen, dass immer mehr Waffen keinen Frieden schaffen, sondern nur viele weitere Tote bringen? Weder die Vereinigten Staaten noch Russland und schon gar nicht die Ukraine können ihre maximalen politischen Ziele erreichen. Es ist endlich an der Zeit zu akzeptieren, dass die Ukraine der größten Nuklearmacht der Welt keine militärische Niederlage zufügen kann. Nur ein militärisches Engagement der NATO könnte Russlands Armee in Bedrängnis bringen, was wiederum unabsehbare Folgen hätte. Statt umgehend Wege für den Frieden zu bahnen und den Druck für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen zu erhöhen, scheint den NATO-Staaten das Sterben in diesem blutigen Abnutzungskrieg, welcher stark an den Korea-Konflikt erinnert, aber nicht lang genug zu gehen. Dass beim kürzlich stattgefundenen NATO-Gipfel der Ukraine ein beschleunigter Beitritt in Aussicht gestellt worden ist, führt nicht zu mehr Sicherheit, sondern dürfte eine Verhandlungslösung nur weiter erschweren. Vielmehr braucht es intensive Anstrengungen und eine kluge (!) Politik, um eine Lösung zu erreichen und jede Steigerung der Gewalt und Zerstörung durch fortgesetzte Eskalation zu verhindern. Es muss eine diplomatische Lösung angestrebt werden.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Do, 17.8.2023
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