„Das Pensionssystem ist nicht mehr finanzierbar“, dröhnt es in kontinuierlichen Abständen aus den Rachen einzelner Vertreter diverser Parteien. Neun Landesregierungen mit Anhang in einem Land etwa so groß wie Bayern sowie unzählige Institutionen, vorwiegend dem Selbstzweck dienend, bedürfen offensichtlich keines Kommentars. Die hohe Anzahl unserer Nationalratsabgeordneten sowie die Sinnhaftigkeit eines Bundesrates sind offenkundig ebenfalls nicht diskussionswürdig. Man darf hoffen, dass in die überladene Pensionsdiskussion endlich Lebenserfahrung einzieht. Und zwar im Sinne der tatsächlichen Bedeutung von 40 bis 45 Dienstjahren, wobei die Hälfte der Verbuchung ausschließlich zugunsten „Vater Staat“ in Erscheinung tritt. Parteienvertreter auf „Jungstimmenfang“, welche dieser Erfahrung mit unerfüllbarer Aussicht entgegenstreben, dürfen sich gegebenenfalls anderwärtigen Themen zuwenden.
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