Mehr oder weniger nebenbei ließ Papst Franziskus kürzlich aufhorchen, als er anmerkte, dass der Zölibat, also das Eheverbot für katholische Priester, abgeschafft werden könnte. Uns allen sollte bewusst sein, dass dies wohl eine der revolutionärsten Entscheidungen der römisch-katholischen Kirche seit vielen Jahrhunderten wäre und damit weltweit signifikante Veränderungen bevorstünden. Plötzlich wären von Anfang an verheiratete Männer katholische Priester, und diese würden dank familiärer Erfahrungen begehrte Seelsorger und Ratgeber für ihre Gemeinden darstellen. Sie würden überdies glaubhaft ihre Kirche wieder ins Zentrum des sozialen Lebens rücken, was wohl auch den seit vielen Jahren beobachtbaren Schwund an Gläubigen zumindest eindämmen könnte. Ein gutes und wichtiges Vorhaben, das da vom Papst ins Auge gefasst wird. Man sollte dafür beten, dass es zu einer baldigen Realisierung desselben kommt.
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