Anlässlich der kritischen Kommentare zur Rede von Bundeskanzler Nehammer bedarf es doch einiger klarstellender Fakten: Klimakiller Nummer 1 sind die weltweiten Waldbrände, die in den vergangenen Jahren mehr CO2 verursacht haben, als alle Pkw weltweit im gleichen Jahr. Waldbrände massiv zu reduzieren ist ungleich einfacher und hat nur positive Nebenwirkungen. Wo bleibt da der weltweite Aktivismus? Das E-Auto ist erst nach ca. 100.000 km (Produktion und Betrieb) umweltfreundlicher als der Verbrennungsmotor, wobei das stark von der Art der Stromgewinnung abhängt. Haben in der Familie 4 E-Autos und daher auch genaue Daten dazu. Strom aus Sonne und Wind löst alle Probleme. Falsch! Im Winterhalbjahr müssen wir bis zu 50% der benötigten elektrischen Energie importieren, die zu dieser Zeit entweder aus Gas, Kohle oder Atom kommt. De facto bedeutet das, dass im Winter der Mehrbedarf an Strom für die E-Autos aus Kohlekraftwerken kommt. Strom aus Sonne und Wind ist keine Basisversorgung, weil nicht verlässlich 24 Stunden/365 Tage vorhanden. Baseload ist bei uns nur die Wasserkraft (Speicherseen, Fluss- und Druckkraftwerke). Wo bleibt da das Bekenntnis der Grünen? Elektroautos sind eine gute Ergänzung/Alternative, aber keine Lösung, sondern erfordern über 100 Mrd. Euro Investitionen in Stromnetze und Kraftwerke. Die dazu erforderliche Menge an Kupferkabeln wird es nicht geben, da es zu wenig Rohstoff gibt. Und im Übrigen Kupfer extrem viel Strom zur Herstellung benötigt. Ein Rechenbeispiel: Ein E-Auto braucht etwa 2000 kWh (=2MWh)/Jahr, bei Pendlern, die das Auto täglich brauchen bis zum Doppelten. 1 Mio. E-Autos (=20% Anteil in Österreich) benötigen 2000 bis 3000 GWh pro Jahr. Das entspricht der Leistung von 2 Donaukraftwerken oder ca. 250.000 Hausdach-PV-Anlagen, wobei im Winter das Auto nicht benutzt werden darf usw. Daher ist ein Verbot von Verbrennungsmotoren vollkommen unrealistisch, es sei denn, wir wollen in Europa erhebliche Wohlstandsverluste in Kauf nehmen. Vielmehr sollte man die Forschung zu alternativen Brennstoffen verstärken und die Motoren noch viel effizienter machen. Das 3-l-Auto ist absolut realistisch. Um das auch ehrlich zu sagen, bedarf es Mut zum Realismus, ein Dank an den Bundeskanzler.
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