Mir stößt die ständige, akribische Suche nach Schuldigen im Falle „Ischgl“ schon sauer auf. Sicherlich wurden 2020 in dem allgemeinen „Tohuwabohu“ durch das plötzlich auftauchende Coronavirus Fehler begangen, ja man hat vielleicht die Situation falsch eingeschätzt, hat wahrscheinlich zu spät den Lockdown eingeleitet etc. Doch auf Knopfdruck über Tausende Skitouristen, die dort ihren langersehnten Skiurlaub verbrachten, vor dem Virus in „Sicherheit“ zu bringen, ist schon logistisch ein Ding der Unmöglichkeit. Aber man braucht Schuldige, am besten das Land Tirol, die Republik Österreich – jemanden, den man zumindest auf Schadenersatz klagen kann! Österreich bietet sich da immer als bereitwilliges Opfer an. Es sind die Österreicher selbst – VSV (Peter Kolba) –, die eifrig Sammelklagen in Millionenhöhe für die überwiegend ausländischen Touristen einfordern. Kurz vor der Verjährung wird nun ein weiterer Anlauf genommen, um endlich einige Millionen Euro „Schmerzensgeld“ vom Staat und vom Land Tirol zu lukrieren.
Karl Aichhorn, Mauthausen
Erschienen am Sa, 4.3.2023
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