Einer aktuellen Umfrage zufolge will die Mehrheit der Österreicher, dass die Ukrainer die Kämpfe einstellen und Friedensgespräche führen sollen. Der völkerrechtswidrige Überfall Russlands auf die Ukraine ist die größte kriegerische Auseinandersetzung in Europa seit dem 2. Weltkrieg und auch die brutalste mit Tausenden unschuldigen zivilen und militärischen Opfern. Die Gewalt und Grausamkeit, die uns seit einem Jahr über Fernsehbilder direkt ins Haus geliefert werden, sind unfassbar. Jahrzehntelang wurde immer wieder klargemacht: Nie wieder soll und darf das geschehen, was im Zweiten Weltkrieg angerichtet worden ist. Und was hat die Mehrheit der Österreicher daraus gelernt? Angesichts der aktuellen Umfrageergebnisse wohl gar nichts. Man wünscht sich den vor Kriegsausbruch gewohnten, wohl auch gemütlich unbeschwerten Alltag zurück. Und dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass diesen Krieg Putin bzw. Russland alleinig zu verantworten hat und nicht die Ukraine dafür Verantwortung trägt. Wichtig ist für den Durchschnitts-Österreicher offenbar nur, dass wieder Ruhe einkehrt. Also: aus der Geschichte nichts gelernt – leider!
Mag. Helmut Burger, Linz
Erschienen am Mi, 22.2.2023
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