Ein Jahr Krieg in der Ukraine, mehr als 200.000 Tote, Millionen Geflüchtete, unermessliche Zerstörungen, Not, Elend und von beiden Seiten keine Bereitschaft, den grausamen Wahnsinn zu beenden, um endlich mit Friedensgesprächen zu beginnen. Zelenskij will immer mehr Waffen, und der Plan von Wladimir Putin, Russland durch den Angriff und die Eroberung der Ukraine als Weltmacht zu positionieren, ist auf allen Ebenen gescheitert. Wirtschaftlich kann sein Land durch die Sanktionen und die Ausgaben für den Krieg längst nicht mehr mit China und den USA mithalten. Die Flucht vieler gut ausgebildeter Russen wird sich gesellschaftlich für Russland nachhaltig auswirken. Die militärischen Rückschläge bringen Putin immer mehr in Bedrängnis, denn von einer ursprünglich in wenigen Tagen geplanten Eroberung der Ukraine kann längst keine Rede mehr sein. Auf internationaler Ebene will fast niemand mehr etwas mit Putin zu tun haben. War er früher laufend in vielen Ländern der Welt gern gesehener Gast, hat er sich und das Land mit seinem Krieg isoliert. Moralisch hat er sich selbst zum Kriegsverbrecher und Massenmörder an der Zivilbevölkerung mit unendlichen Zerstörungen in der Ukraine gemacht. Seiner Phantasie, sich zum Schutzherrn aller Russen zu machen und eine russische Welt zu schaffen, die geografisch weit über die heutigen Grenzen Russlands hinausgeht, wurde die Realität aufgezeigt. Die groben Fehleinschätzungen, Desinformation der unmittelbaren Berater und sein eigener Größenwahn ließen ihn glauben, dass Zelenskij und die ukrainische Regierung nach seinem Einmarsch fliehen sowie Europa und Amerika zu keiner gemeinsamen Reaktion finden werden. Nun wird deutlich, dass Putin nach einem Jahr Krieg nichts gewonnen hat, aber fast alle für seine Wirtschaft wichtigen internationalen Beziehungen in den Westen geopfert wurden. Die Geschichte lehrt uns, dass die Macht jedes Diktators früher oder später zu Ende geht. Ob und wie weit mit Russland nach Putin ein Dialog gefunden werden kann, ist heute nicht absehbar.
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