Der in der „Krone“ erschienene Artikel von Dr. Woltron löste viel Beifall aus. Ich glaube aber, dass hier etwas zu kurz gedacht wurde. Europa hat sich ja in den letzten Jahren entschieden, Gelder besser in Sozialleistungen anstatt in Rüstung zu investieren. Jetzt im Ernstfall benötigt man aber das Rüstungspotenzial der USA. Und jetzt die Frage: Wer soll die von den USA bereitgestellten Kriegsgeräte bezahlen? Vielleicht ein kleiner amerikanischer Angestellter, der mit 3 Nebenjobs und keiner Sozialversicherung gerade durchkommt? Der sicher nicht. Dann wohl eher der europäische Steuerzahler. Denn wenn ein aggressiver und siegreicher Russe vor der EU-Grenze steht, müssen wir unsere Rüstung extrem hochfahren, dann rechnen wir sowieso nur noch in Größenordnungen von 100 Milliarden!
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