Für die ÖVP geht es bei der Landtagswahl in ihrem Kernland Niederösterreich praktisch um alles. Ihr droht ein historisches Debakel. Jüngste Umfragen sagen der Volkspartei nur noch 37 Prozent voraus. Alles unter 40 Prozent wäre ein wahres Desaster für die ansonsten verwöhnte Blau-Gelbe-Volkspartei. Aufgrund des Proporzsystems bliebe sie in der Regierung zwar weiterhin bestimmend, allerdings müsste sich Landeshauptfrau Mikl-Leitner für viele Projekte einen Koalitionspartner suchen. Steht tatsächlich ein Dreier vorne, steigt auch die Möglichkeit, dass sich die anderen Parteien zusammentun, um jemand anderen zum Landeschef zu wählen. Wie bereits ihr Tiroler Parteikollege Anton Mattle musste auch Landeshauptfrau Mikl-Leitner nun in ihrem Wahlkampf dem Gegenwind aus der Bundespolitik entgegenwirken. Ob ihr das gelungen ist, wird sich spätestens am Wahlabend zeigen. Für Hochspannung ist im flächenmäßig größten Bundesland Österreichs jedenfalls gesorgt.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am So, 29.1.2023
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